Warum es sinnvoll ist ein tägliches Journal zu führen

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Obwohl ich kein großer Fan von Tagebüchern in deren verschiedensten Ausführungen bin, muss ich dennoch zugeben, dass Manches einem bewusster wird, wenn man es aufschreibt. Ich habe mir ein Notizbuch gekauft um meine Tagesreview und Überlegungen festzuhalten. Wenn Dir das eigentlich zu doof ist, habe ich hier einige Punkte aufgelistet warum das Führen eines tääglichen Journals doch sinnvoll ist.

The secret to your success is found in your daily routine.

Etwas anzufangen ist leicht. Man beschließt es und macht es. Oft sind es die eigenen Gedanken, die von Skeptikern gespeist wurden, die uns dazu veranlassen nicht anzufangen oder an uns selbst zu zweifeln. Sollte man doch entgegen aller Meinungen Etwas angefangen haben, dann ist es am schwierigsten durchzuhalten. Sprich, am Ball zu bleiben und sich selbst zu motivieren weiterzumachen.

Ich möchte in meinem Leben eine Veränderung bewirken. Also habe ich mir nach meinem Entschluss bei etlichen Podcasts, Studien und Beiträgen Inspirationen geholt. Dazu kannst Du Dir gern den Beitrag Wie lernt man positiver zu denken durchlesen.

Ich bin schnell ins Handeln gekommen, weil ich es nicht versäumen wollte im Stadium des „ich muss das Ganze noch ausfeilen um es perfekt zu haben“ stecken zu bleiben. Zu dem Zeitpunkt kam in meinem Instagram-Feed der gesponserte Post mit einem Buch  hoch.  Vorher hatte ich gezweifelt ob es mir überhaupt etwas bringen würde. Und letztendlich fand ich den Preis zu hoch um tatsächlich zu handeln. Dieses Mal folgte ich einem Impuls. Was hätte ich schon zu verlieren? Geld. Geld, das ich für anderes – teilweise – unnützes Zeug ausgab? Pft!

Anfangs schrieb ich, dass alle Arten von Tagebüchern nichts für mich sind. Je mehr ich jedoch im Thema „wie komme ich zu meiner Veränderung“ steckte, desto mehr erkannte ich, dass ich mir über meine Ziele und Wege noch bewusster werden würde, wenn ich sie aufschriebe. Wieso? Weil ich mich dann länger und intensiver mit einem Gedanken befassen kann. Dadurch entstehen neue Erkenntnisse. Und dadurch ändert sich wiederrum die Sichtweise oder ein kompletter (festgefahrener) Weg. Dies alles ist also meine intrinsische Motivation das Journal täglich mit Leben zu füllen. Ich habe einfach mein Warum gefunden. Dieses beinhaltet jedoch weitaus mehr als Du bis zu diesem Punkt gelesen hast.

Folgendes: Ich habe schon länger das Gefühl zu existieren und nicht mehr wirklich am Leben teilzunehmen. Ich fühle mich im Alltagstrott gefangen. Die Zeit verfliegt. Ich lebe von Feierabend zu Feierabend. Von einem Wochenende zum nächsten und warte ständig auf den lang ersehnten Urlaub. Viele Male habe ich mir Gedanken dazu gemacht wie ich ausbrechen könnte. Genauso viele Mal bin ich dennoch auf der Couch gelandet und habe mein Erdachtes doch nicht umgesetzt. Dieses Mal bin ich ins Handeln gekommen. Die erste Änderung, die ich am ersten Arbeitstag des Jahres umgesetzt hatte, ist beim Friseur gewesen. Ich habe mir einfach  mal einen andern Haarschnitt verpassen lassen und meine Haare mit einer Henna-Tönung behandelt. Klingt banal oder? Für mich war es ein riesiger Schritt, da ich seit etlichen Jahren keinen Friseur mehr an meine Haare lasse und mir die Spitzen nur von meinem Mann geschnitten werden.

Als nächsten Schritt habe ich das tägliche Journal in mein Leben eingeführt. Dies hat mir dazu verholfen den Tag bewusster zu erleben und auf die Dinge zu achten, bzw. mir ins Gedächtnis zu rufen, die sonst unter den Tisch gefallen wären. Mit dem Journal konnte ich meine doofe Angewohnheit ablegen beim Frühstück auf’s Handy zu starren. Denn seien wir mal ehrlich, was bringt es Dir – und um das auf mich zu beziehen – was brachte es mir mich schon früh in sozialen Netzwerken zu tummeln? Kurzzeitig hatte ich es mir sogar angewöhnt lieber Tageszeitungen zu lesen bzw. bei Xing über verschiedene Artikel drüberzufliegen. Der Trott mit social Networks kam jedoch stets zurück. Nun bin ich seit einigen Wochen clean. Ich konzentriere mich morgens mehr auf mein Leben und darauf was mir wichtig ist.

Der zweite Punkt warum ich es für sinnvoll halte ein tägliches Journal zu führen, ist dass es dabei hilft die eigenen Ziele zu manifestieren. Denke ich darüber nach wohin ich möchte, sprich was ich erreichen möchte, dann ergeben sich neue To-Dos, die ich dann aufschreiben und abarbeiten kann um fokusiert zu bleiben. Stets das Warum vor Augen, wird das Niedergeschriebene gefestigt und zu einem neuen Unterbewusstsein geformt.

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[Werbung] Heute war ein typischer Montag! Ein geiler Tag, da es aus dem Fenster so aussah als wären 30Grad draußen ☀️ Sah aber nur so aus 😅 Mein nettes liebes Hirn hat sich nur dazu entschieden noch im Wochenende zu bleiben 🤦🏻‍♀️ Da hat es heute auf der Arbeit unter anderem etwas länger gedauert bis ich was geschnallt hatte. Aussetzer hat man mal 🤷🏻‍♀️ —————————————————— @glitterdepartment __________________________________________ #ootd #beauty #outfit #fashion #style #fashionaddict #youtube #photooftheday #monday #flatlay #iiinspirationforyou #americanstyle #prettylittleiiinspo #kissinfashion #blondesandcookies #✨glitterdepartment

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Life is not just about what you achive, it’s about WHO YOU ARE and HOW YOU LIVE.

Okay, vielleicht mögen Dich die beiden oberen Punkte nicht so catchen wie sie es mich tun. Aber ich habe noch einen Grund um mit einem täglichen Journal anzufangen. Er heißt: Reflexion. Ist der Arbeitsalltag erstmal beendet, schalten das Hirn ab und sieht nur noch die Couch. Faul Sein, Nichts tun. Und zu allerletzt abschalten. Bevor dies jedoch passiert, nehme ich mir die Zeit um den Tag revue passieren zu lassen und grundlegende Fragen wie ‚Haben ich das geschafft, was ich mir vorgenommen habe?‘ zu beantworten.

Sprach ich von meiner neuen Angewohnheit, hat man mich meistens komisch angeguckt. „Dazu muss man sich nichts aufschreiben. Das geht doch auch so!“ Ja, klar geht das auch so. Mir geht es aber um das Bewusste. Ein Gedanke ist schnell verflogen und mit der Zeit kann man sich nicht mehr daran erinnen. Mit meinem täglichen Journal kann ich mir immer wieder vor Augen halten was ich bereits geschafft habe und welcher Weg hinter mir liegt.

Wenn Du Dich daran erinnern kannst, was Du Dir beispielsweise am Anfang des Jahres vorgenommen hast und auch noch wie Du den Weg gegangen bist etc., dann okay – chapeau. Ich denke mir einfach, es gibt nicht grundlos etliche Body-Transformation Tagebücher. Man hält sich immer vor Augen wo man angefangen hat und welchen Weg – und wie – bereits gegangen ist. Das motiviert doch! Oder vertrittst Du da eine anderen Meinung?

Es gibt sogar Studien dazu, die besagen, dass ein tägliches Journal Stress reduziert. Hier ein Beispiel: Wenn Du jemals ein Tagebuch geführt hast, dann weißt Du wie es ist dieses Wochen, Monate oder Jahre später nochmal zu lesen. Genau! Über Vieles, das da steht, kann man mittlerweile nur noch schmunzeln. Damals als man die Zeilen verfasst hatte, hat man so tief in einer Situation gesteckt, das man keinen Ausweg sah. Nun betrachtet man sie und denkt sich ‚Mein Gott wie doof. Das war doch kein Weltuntergang.‘ Dazu ist ein Journal also auch gut. Etwas objektiver zu sehen.

Happiness is when what you think, what you say and what you do are in harmony.

Wenn Du reflekrieren möchtest, Dich zum besseren entwickeln möchtest, Deine Ideen festhalten möchtest oder oder, dann halte ich es für sinnvoll sich darüber bewusst zu werden was eigentlich alles dahinter steckt. Allein schon aus dem Grund, weil man Dinge dadurch überdenken kann ohne sie zu vergessen. Man kann seinen Alltag effizienter gestalten, sich kleine Ziele setzten. Und bei all dem Geschreibe darf man das WIchtigste nicht vergessen: DAS MACHEN!

Ich finde, durch das Aufschreiben wird eine Sache/Vorhaben verbindlich(er). Wie ein Vetrag mit sich selbst. Durch die Verbindlichkeit an sich selbst wird man aber auch selbstbewuster. Wieso? Dazu komme ich ein anderes Mal…

https://medium.com/the-mission/why-keeping-a-daily-journal-could-change-your-life-9a4c11f1a475

XOXO
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