Letter to myself – 2019

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04.01.2019 Ich halte nicht sehr viel von Vorsätzen an Neujahr. A) Sie haben einfach einen schlechten Ruf. B) Warum sollte man sie sich nur zum Jahreswechsel setzen? Und dennoch... Ich möchte mir das Jahr 2019 soetwas wie einen Vorsatz setzen. Schließlich gibt es für alles ein erstes Mal. Und dieser Letter to myself soll mir dabei helfen später alles zu reflektieren.

Move on. It’s just a chapter in the past. But don’t close the book, just turn the page.

Für das Jahr des Schweins, möchte ich an mich selbst einen Wunsch äußern. Ich wünsche mir eine Veränderung. Und genau an diesem Punkt weiß ich nicht genau wie. Ich weiß nur, dass ich eine Veränderung möchte. Und ich weiß auch, dass diese Veränderung in mir beginnen muss. In meinem Kopf.

Ausgangssituation: Vor ca. 3 Jahren habe ich bei einem Arbeitgeber angefangen, bei dem ich bis zum heutigen Tag unglücklich bin. Die Rahmenbedingungen sind, bis auf zwei Punkte, richtig toll! Okay, es ist ein Widerspruch und bestimmt bist Du auch darüber gestolpert. Aber als ich dort angefangen habe, war das mein Ausweg aus der Arbeitslosigkeit. Ich hatte 2016 schlichtweg keine andere Wahl, denn ich bin damals an meinem Zustand extrem verzweifelt und mir nichts sehnlicher als einen Ausweg gewünscht! Also habe ich diesen einen Strohhalm widerwillig greifen müssen. Es wäre einfach nur bescheuert gewesen ihn abzulehnen.

Here we are! Ein frischer Anfang. Komisch, dass man ja eigentlich jeden Tag neu anfangen könnte und sich nur auf den 01 Januar eines Jahres versteift. Symbolisch mit dem noch so jungen Jahr, möchte auch ich dieses Mal anfangen mich zu verändern. Bisher habe ich nicht an diesen Unfug geglaubt. So euphorisch wie die neuen Vorsätze auch angegangen werden, so dramatisch finden sie auch deren Ende. Der Alltagstrott  und die Bequemlichkeit sind stärker als sie im Suff an Neujahr zu sein scheinen. Und PUFF! ist man wieder in der Situation, aus der man eigentlich raus wollte.

Jeder Veränderung beginnt bei einem selbst. Sie ist zu vergleichen mit einem leeren Blatt oder einer leeren Strasse…

Der letter to myself soll mir als eine Art Wegweiser durch das Jahr 2019 dienen. Das heißt also nicht, dass das, was ich mir hier ausmale, exakt so eintreten wird. Der letter to myself ist für mich jedoch auch irgendwie eine Art Vision Board. Eine Form der, sagen wir mal, Spinnerei und gleichzeitig ein ‚vor Augen Halten‘ des Weges, den ich beschreiten möchte.

Während ich diese Zeilen schreibe, überlege ich ob es so klug ist mein Vision Board auf diese Art „an den Pranger zu stellen“. Ich könnte das alles doch einfach in ein Buch schreiben, dieses in einer Schublade einschließen und am Ende des Jahres rausholen um mich vor die Fakten zu stellen. Andererseits denke ich ebenfalls darüber nach, dass der letter to myself andere inspirieren könnte, für sich tätig zu werden und meinem Weg (auf eigene Weise) zu folgen. Denn sich etwas Vornehmen und es dann fallen zu lassen, können wir schließlich alle sehr gut, oder?

What you think about is what you bring about into your life. So, focus on what you want and design the life of your dreams.

Nach langem Grübeln, stellte ich fest, dass mein Ausgangspunkt im Fokus liegt. Wie schaffe ich es über einen langen Zeitraum hinweg mein Ziel vor Augen zu behalten, sodass es mir nicht langweilig wird Ergebnisse zu erzielen? Ich konnte ihn bisher nicht halten. Naja, mehr oder weniger schon. Das waren aber leichte Dinge, bei denen es schnell ging sie zu erreichen. Ich bin nämlich ziemlich ungeduldig, musst Du wissen. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, möchte ich es abhacken und mich nicht länger damit beschäftigen.

Dieses Mal möchte ich durchhalten. Ich habe das Journaling für mich entdeckt. Ich visualisiere meine Ziele täglich. Und ich tue etwas für die Veränderung! Ich weiß, dass die ersten beiden Punkte nicht besonders lange anhalten werden. Aber es ist okay! Dabei geht es mir darum, dass sie Anschubser sein sollen. Anschubser dafür meine Gedanken in die richtige Richtung zu lenken.

Life experience brings out different emotions and different perspectives on things. I just want to be constantly evolving.

Was wünsche ich mir also für das Jahr des Schweins? Ganz klar. Veränderung. Ein ziemlich weit gefasster Begriff, der überall und nirgends stattfinden kann. In erster Linie möchte ich jedoch, dass ich mich beruflich verändere und nicht ständig in ein Fass voller Negativität hinein falle. Ich möchte dies hinter mich lassen und daran glauben, dass jede Absage, die ich für eine Bewerbung bekomme einen ganz bestimmten Grund hat. Ich möchte darauf vertrauen, dass für mich etwas bestimmt ist, das zum richtigen Zeitpunkt eintreffen wird. Und dieser Letter to myself (auch wenn er bis zum Jahresende in meinen Entwürfen schlummert) soll mich daran erinnern.

Ich habe bereits oft darüber berichtet, dass ich im Marketing tätig bin. Marketing macht mir sehr viel Spass und es gibt ständig viel zu lernen. Das mag ich sehr! Was mir aber auch sehr viel Spass gemacht hat, ist die Personalverantwortung bei meinem früheren Arbeitgeber. Das war sehr herausfordernd und ich habe in diesem Bereich bestimmt noch einiges zu lernen. Aber die Tätigkeit lässt mich nicht ganz los. Zumindest ein Teilbereich davon.

Hinzu kommt, dass mir mal eine Frau (bzw. – auch wenn sich das jetzt befremdlich für dich ließt – der Pate meiner Seele) prophezeit hat, dass eine Tätigkeit in einer Führungsposition zu meinem Wesen passt. Also geht es für mich beruflich in der Zukunft ganz klar darum, dass ich wieder ins Management wechsle.

2019, ich bin gespannt darauf was du für mich tatsächlich bereit hältst!

XOXO
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