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Instagram Akzeptanz – Wie weit würdest Du gehen?

by Anna
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Instagram Akzeptanz – Wie weit würdest Du gehen?

 Social Media made me do it

Öffnet man Instagram, springen einem in seinem oder im allgemeinen Feed reihenweise Schönheiten entgegen. Große, schlanke, gebräunte und teilweise irgendwie operierte Mädels beherrschen die sozialen Medien. Klar, kann man da neidisch werden. Aber auch gestört. Ein Vergleich zwischen den  Menschen auf Instagram und sich selbst ist in der regel nicht auszuschließen. Jede/jeder hat bestimmt schon mal unzufrieden in den Spiegel geschaut und sich gefragt warum man keine tollen Muskeln hat, keinen prallen Hintern, die Brüste klein sind oder die Cellulite einen begrüßt. Der Instagram Algorithmus quält uns tagein tagaus. Es gibt aber auch diejenigen, die aktiv dagegen vorgehen. Sie posten Vorher/Nachher Bilder (Schlank in 2 Sekunden), zeigen wie Fotos mit und ohne Photoshop aussehen und entführen uns wieder in die wahre Welt.  Ich frage mich manchmal, ob eine Art Neid aus mir spricht, wenn ich mich über die ganze Fake-Welt auf Insta & co. beschwere. Schönheit liegt nun mal im Auge des Betrachters. Und nur weil man nicht das allgemeine Ideal erfüllt, ist man nicht nicht schön.

Wohlbefinden – entdecke die Liebe zu dir selbst

Nein, das wird kein Abschnitt, der einem erzählt, dass man in erster Linie sich selbst akzeptieren muss usw. Na gut, irgendwie schon. Ab einem gewissen Alter hört die Haut mehr und mehr auf straff zu sein. Der Stoffwechsel verlangsamt sich. Zellen regenerieren sich nicht mehr so schnell und und und. Ich bin gerne neugierig und probiere das eine oder andere aus. Für meine Haut und Haare versuch ich so gut wie möglich zu sorgen. Obwohl mir, so btw, die ganzen Prozeduren mit Cremes etc. zu aufwändig sind. Ich bin nicht dick oder füllig. Ich habe eigentlich eine gute Figur. Eigentlich. Ich fühle mich dennoch nicht ganz wohl in meiner Haut. Und ja, Instagram & Co. sind ebenfalls nicht so ganz unschuldig daran. Und nein wie ihr mitbekommen habt, ich muss noch viel an meinem Selbsbewusstsein arbeiten.

Früher habe ich immer eine 1 in Sport gehabt und habe ihn geliebt. Tanzen war außerdem mein Hobby und ein Mal die Woche wurde ich in eine Tanzschule oder zum Karate gebracht. Nachdem ich das nicht mehr verfolgte und begriff, dass ich was tun musste, meldete ich mich im Fitnessstudio an. Kurse machten mir Spass. Diese Liebe verblasste jedoch schnell. Ich mochte und mag Fitnesstudios nicht. Es könnte sehr gut daran liegen, dass es mir peinlich ist vor aller Augen zu trainieren und offensichtlich bewertet zu werden. Ich mag auch die Vorstellung nicht für einen Personal Trainer zu bezahlen, denn ich lasse mir ungerne sagen was ich zu tun und zu lassen habe.

Mit diesem ein Millionsten Anlauf möchte ich wirklich diszipliniert dran bleiben und sehen ob ich mein Äußeres so mehr mögen werde. Ohne nichts, kommt nichts.

Das Experiment

Disziplin zu Sport und Essen ist bei mir nicht vorhanden. Ich denke mir: „Hey, man lebt nur ein Mal! Warum sollte ich auf alles verzichten. Um was? Dann am Sterbebett zu bereuen, dass ich kein „erfülltes“ Leben hatte?“ Das ist jedoch meine Ansicht, denn diejenigen Sportler, die ihr Leben lang einen geilen Body haben möchten und genau das als erfülltes Leben bezeichnen, arbeiten sehr hart an ihrem Erfolg. Sie können meine Sichtweise wahrscheinlihc gar nicht so nachvollziehen. Dennoch. Ende April habe ich beschlossen ab Mai eine Low bis No Carb Diät zu starten. Mein Mann hatte sehr viel Erfolg damit und hat innerhalb von drei Monaten 10 Kilo verloren und bis heute gab es keinen JoJo-Effekt. Disziplin ist das Zauberwort. Wie funktioniert das? Es gibt keine Anleitung. Verzichtet wird einfach auf jegliche Kohlenhydrate und Zucker! D.h. kein Brot, keine Nudeln, keine Kartoffeln, keine Süßigkeiten etc. Beim Einkauf wird auf der Verpackung auf Kohlenhydrate geachtet und welchen prozentuellen Anteil diese ausmachen. Hat das Produkt einen hohen Eiweis-Anteil? Umso besser! Fleisch, Fisch und Salate rücken also in den Vordergrund. Gefrühstückt wird Quark. Als Zwischenmahlzeit gibt es BabyBel. Und abends z.B. ein Omlett. Für mich ist das die Hölle! Da muss ich jetzt abber so gut es geht durch!

Der Zweck des Ganzen

Ich möchte für mich herausfinden, ob ich mich danach wohler fühler. Ob ich mich dann akzeptiere und meinen Körper wirklich anfange zu lieben. Ich würde gerne wissen, ob ich dann zufriedener bin. Vielleicht ist das alles doch nur Herumgespinne und ich gebe schnell auf, weil mir das zu „anstrengend“ wird. Im zweiten Step interessiert es mich wie ich dann in den sozialen Medien aufgenommen werde. Denn Fett zu verlieren – sprich den Körper zu zwingen an die Fettdepots zu gehen, ist nur der erste Teil dieses Experimentes. Im zweiten Teil warten aller Art Sport-Challenges auf mich, auf die ich mich schon riesig freue – not. Und ich möchte ebenfalls parallel dazu einige – ich würde sagen – kosmetische Treatments ausprobieren wollen.

Ausgangssituation

Gewicht: 53kg -> Ziel: durch die eventuelle Abnahme nicht wie ein Skelett auszusehen

Taille: 67cm -> Wunsch: weniger

Oberschenkel: 50cm -> Wunsch: weniger Fett dafür straffer

Körperfett: 23% -> auf ca. 15-17 reduzieren

Im ersten Step werde ich mein Gewicht reduzieren. Ich zwinge meinen Körper an seine Fettdepots zu gehen und diese abzubauen. Jedoch will ich auf gar keinen Fall weniger als 49 kg wiegen. Davor habe ich ein wenig Angst. Im zweiten Step werde ich durch Training wieder an Gewicht gewinnen und somit wieder in einen guten BMI rutschen. Good luck to myself!

 

Was haltet Ihr von dem ganzen Wahn? Lasst Ihr Euch auch manchmal mitreißen?

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20 comments

Regina 11. Juni 2017 - 12:15 pm

Ich finde es schrecklich, dass man Dank Social Media sich selbst als hässlich betrachtet und nur noch einem Ideal entsprechen möchte, dass uns die Glitzerfakephotoshop Welt vorgaukelt. Du siehst toll aus! Liebe Deinen Körper!

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Anna 11. Juni 2017 - 12:31 pm

Dankeschön!😊
Ich habe auch begreifen müssen, dass man lieber an seinem eigenen Selbstwertgefühl/Selbstbewusstsein arbeiten sollte anstatt sich dem vermeintlichen Ideal zu fügen.
Auf jede eigene Art sind wir alle schön und toll! 😚

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Mia's Little Corner 31. Mai 2017 - 9:24 pm

Ich konnte mich dem Wahn bisher immer ganz gut entziehen – aber natürlich habe auch ich mal einen „schlechten Tag“ und lasse mich unbewusst durch die Bilder der sozialen Medien beeinflussen. Aber im Grossen und Ganz geht es eigentlich! Mir ist in erster Linie wichtig, dass ich mich gut fühle und gesund bin 🙂
Ich finde dein Experiment nichtsdestotrotz spannend und bin gespannt, wie es dir dabei ergehen wird und welche Erkenntnisse du gewinnen wirst 🙂 Gutes Durchhalten 🙂

Ganz liebe Grüsse,
Mia

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Anna 1. Juni 2017 - 1:24 pm

Danke Dir! 🙂 Ich weiß mittlerweile für mich, dass eine dauerhafte Diät nicht in Frage kommt. Ausgewogen, ja. Auf Vieles verzichten, nein. Ich finde es toll, dass Du solch eine gesunde Einstellung hast und Dich überwiegend nicht einfangen lässt. Davon kann man sich gerne eine Scheibe abschneiden… 🙂

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Jessica 31. Mai 2017 - 7:32 pm

Natürlich denkt man sich ab und zu: „Ich hätte auch gern so einen Körper“. Ich sehe das aber nicht als etwas Negatives, sondern motivierend. Jeder Mensch ist anders, deswegen sollte man sich immer treu bleiben. Wenn man unzufrieden mit sich selber ist, dann sollte man etwas dagegen tun. Ist man aber glücklich mit sich, sollte man über solche Gedanken hinweg schauen und sich auf jeden Fall nicht fertig machen…

Wünsche Dir noch einen schönen Abend,

Jessica

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Anna 1. Juni 2017 - 1:11 pm

Liebe Jessica,
ich finde auch, dass man sehr viel Motivation im Netz finden kann. Es ist eine Sache der eigenen Einstellung. Ich finde aber auch, dass man sich selbst schnell verlieren kann. Es ist irgendwie zugleich gut und schlecht und gebe Dir Recht, dass man sich selbst treu bleiben muss.

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Ronja 31. Mai 2017 - 6:23 pm

Hallo Anna, mutig von dir, dass du deine Ziele mit der Öffentlichkeit teilst. Auch wenn ich deine Figur super toll finde. Viel Glück dabei! Lg Ronja

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Anna 1. Juni 2017 - 1:05 pm

Liebe Ronja, vielen Dank für Dein Kompliment 🙂
Ich habe auch zuerst überlegt, ob ich das wirklich teile, weil mich alle so schon für verrückt halten bei meinem Gewicht. Aber ich wollte diesen Schritt gehen um es auszuprobieren. Abgemagert zu sein finde ich nicht so schön, aber ich war unzufrieden mit mir selbst und musste einfach etwas tun. So habe ich innerhalb eines Monats ein paar Einleuchtungen gehabt und finde die Veränderung gar nicht mal so schlecht. Damit meine ich nicht mein Gewicht. Das ist eigentlich ziemlich konstant geblieben… 🙂

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Avaganza 31. Mai 2017 - 11:18 am

Liebe Anna,

tolle Idee! Da müsste ich gleich mitmachen … ich bekomm das gerade zeitlich alles nicht hin … aber den Punkt Ernährung kann ich auf jeden Fall umstellen (von Low Cab habe ich schon so viel gehört – ich glaube ich probiere das jetzt auch mal aus) und Sport muss ich auch noch irgendwie unterbringen.

Danke für deinen motivierenden Beitrag!
Liebe Grüße
Verena

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Anna 1. Juni 2017 - 12:59 pm

Liebe Verena,
ich finde Du bist eine sehr attraktive Frau und freue mich, dass ich Dich zum Mitmachen bewegen konnte.
Mein Mann hat mit Low Carb in ca. drei Monaten 13kg abgenommen und er hält sein Gewicht immer noch. Man muss nur aufpassen, dass es nicht zu viel (bzw. zu wenig) wird. Ich wünsche Dir viel Erfolg 🙂

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Sarah 31. Mai 2017 - 11:10 am

Ich halte von dem ganzem Abnehmwahn nichts. Ich esse normal (gesund) und ab und zu auch mal was ungesundes. Dafür mache ich sport. Kraftsport. Nicht weil ich unbedingt abnehmen will um 50kg auf der Waage zu haben sondern um das was ich habe zu straffen 🙂 ich bin schon relativ schlank und dünner will ich gar nicht werden. Wie groß bist du denn ? Weil 53kg ist schon relativ wenig falls du so groß bist wie ich 🙂
Wünsche dir aber sehr viel Erfolg 🍀
Grüße

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Anna 1. Juni 2017 - 12:55 pm

Ich finde toll, dass Du so selbstbewusst bist. Mein „Motto“ ist eigentlich, dass das Leben ohne Sünden nicht lebenswert ist. Warum soll man auf leckeres oder auch mal ungesundes Essen verzichten. Klar, bewundern alle dann einen wegen der Erscheinung. Aber will ich auf meinem Sterbebett liegen und bereuen, dass ich dies oder jenes nicht gemacht bzw gegessen habe? Die Antwort ist klar: Nein! Eine ausgewogene Ernährung und etwas Bewegung im Alltag integrieren finde ich nicht verkehrt und dann muss man halt alle reden lassen. Im Eneffekt ist gesund, sich selbst zu mögen. Ich habe das Vorhaben gestartet um mir zu beweisen, dass ich eigentlich bekloppt bin 😀 Ich habe einige Veränderungen (nicht unbedingt am Gewicht) bemerkt, die mir gefallen und die ich in Ballance halten möchte.

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Tamara 31. Mai 2017 - 10:53 am

Der Wahn hat wirklich schon extreme Ausmaße angenommen. Wenn ich auf instagram Kommentare lese wie wow du siehst so toll aus und deine Figur ist ein Traum, unter Bildern die eine extrem abgemagerte Frau zeigen… Da wird mir oft ganz anders.
Ich finde es toll das du dir so klare Ziele setzt und nicht übers Ziel hinausschießen möchtest. Ich wünsche dir dabei viel Glück und das du deine gewünschten Ziele erreichst.
Liebste Grüße Tamara

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Anna 1. Juni 2017 - 12:47 pm

Oh ja! Ich stimme Dir da ganz zu.
Klar, sind einige Mädels von Natur aus super dünn, aber das ist doch nicht das wahre Bild einer Frau. Diese hat verschiedene Größen und Formen und das geht bei der Fülle an Bildern leider komplett verloren. Und vor allem glauben sehr viele Mädels, dass die Darstellungen auf natürlichem Weg entstehen und die Leute nun mal so perfekt sind. Wieviel Bearbeitung, richtiges Licht etc. hinter einem Foto steckt, wollen viele leider nicht sehen.

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Heidi 31. Mai 2017 - 10:14 am

Finde solche Experimente sehr interessant, hab sowas in der Art auch auf meinem Blog schon gemacht, allerdings mit Sport und Detox. Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich dein Ausgangsgewicht absolut makellos finde und in dieser Hinsicht leider nicht ganz nachvollziehen kann, warum du das unbedingt machen möchtest. Ich wünsch dir dennoch, dass du dein Ziel erreichst, aber nimm dich vor der bösen Social Media Abwärtspirale in Acht und zieh rechtzeitig die Notbremse 😉

Liebste Grüße,
Heidi von http://www.wilderminds.de

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Anna 1. Juni 2017 - 12:41 pm

Dankeschön liebe Heidi! Du hast vollkommen Recht damit, dass man sehr schnell in eine Abwärtsspirale kommen kann. Als ich eine Zahnspange getragen habe, habe ich 49kg gewogen, weil ich einfach nichts wirklich essen konnte. Das war schrecklich! Mit diesem Bild vor Augen achte ich darauf nicht wieder dahin zu kommen.

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Iris 31. Mai 2017 - 9:53 am

Ich lass mich immer sehr schnell von solchen Schönheiten auf Instagram runterziehen, habe aber auch gelernt das vieles nur schein ist. Mittlerweile folge ich nur noch natürlichen Leuten und mein Feed ist zwar nicht mehr so qualitativ wie einst, aber dafür ehrlich und vor allem viel interessanter. Ich wünsche dir mit deiner Diät viel Erfolg, finde aber, dass du sie eigentlich gar nicht notwendig hast. Aber mit Maß und Ziel ist es in Ordnung! Bin schon gespannt auf deine Erfahrungen! Alles Liebe Iris <3

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Danie 31. Mai 2017 - 9:52 am

Sehr toller Bericht über die Hintergründe der Insaposts!

Wenn man bedenkt, dass 100 000 Selfies notwendig sind, 19 000 Filter und dann das perfekte „spontane“ Selfie gepostet wird haha

Selbstbewustsein sieht man an denen die – wie du sagst – auch Fotos posten die nicht perfekt „gephotoshopt“ sind 🙂

LG Danie von http://www.daaaniieee.at

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Anna 1. Juni 2017 - 12:33 pm

Social Media ist Fluch und Segen zugleich…
Einerseits können Instagram & Co eine tolle Inspiration sein oder einen vollkommen zerstören. Ich versuche meinen Körper zwar auch zu formen, aber eigentlich muss man eher an einer gesunden Einstellung zu sich selbst arbeiten (und zu Essen) und das Selbstwertgefühl aufbauen. Schönheit liegt schließlich im Auge des Betrachters 🙂

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