Einladungskarten zur Hochzeit

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Beauty has so many forms, and I think the most beautiful thing is confidence and loving yourself.

Glaubst Du mir, wenn ich Dir erzähle, dass ich total ratlos war? Wenn Du meinen Blogpost „Auf der Jagd nach meinem Brautkleid“ gelesen hast, dann weißt Du wie schwer ich mich bereits mit meinem Kleid getan habe. Und bei der Einladungskarte wollte ich, dass sie unbedingt zur Location passt oder sich zumindest in die Farbgebung einfügt. Also hatte ich noch eine Hürde zu überwinden. Zum Glück konnte ich alle Gedanken dazu bei Seite schieben, denn zuerst standen die Save the Date-Karten auf dem Plan.

Natürlich konnte ich mich kreativ austoben und quasi eigene, individuelle Karten erstellen. Es gibt schließlich genug Inspirationen bei Pinterest & Co. Darauf hatte ich aber keine Lust. So fing ich an das www nach Karten zu durchsuchen, die möglichst viel zu individualisieren waren. Wenn ich die letzten Worte so lese, muss ich selbst schmunzeln. Ich wollte tatsächlich eine fertige Karte, die ich jedoch möglichst zum größten Teil nach meinen Wünschen gestalten konnte.

Als ich nichts wirklich gefunden hatte – was für ein Wunder -, konnte ich mich mit dem Gedanken die Karten selbst zu gestalten dennoch nicht anfreunden. Also ging’s nochmal ins Netz. Nach vielem Hin und Her, stieß ich auf die Plattform PlanetCards (unebauftragte & -bezahlte Werbung). Ich wählte am Schluss eine Karte, die viele Farben enthielt und die mir elegant erschien. Ich weiß nicht ob Du jemand bist, bei dem das Kopfkino angeht, wenn Du etwas ließt, aber es war eine schlichte weiße Karte, die eine Multicolor-Wolke in der Mitte platziert hatte und genau dort waren die Worte Save the Date geschrieben. Die Rückseite konnte ich einigermaßen gut selbst gestalten, sodass ich am Schluss dennoch zufrieden war.

Ich kann mir nicht erklären wieso. Vielleicht liegt es an dem ganzen Glamour, dem Make-up, der Leichtigkeit, die diese Epoche vermittelt. Oder einfach nur daran, weil die Leute damals einfach feiern konnten! Aber ich liebe die zwanziger Jahre! Also wollte ich eine Motto-Hochzeit.

Nachdem ich mir den Kopf zerbrochen hatte, welche Farbgebung denn eine Rolle spielen sollte, stand auf einmal das Wort „Glam“ im Raum. Das Kopfkino sprang an. Alles in Gold, Glitzer, Federn und schwarzen Details. Gott, ich liebe Events zu planen! Aber das alles wäre meinem Partner zu viel geworden und ich hatte mich schließlich auch an ein Budget zu halten. Also habe ich umgeschwenkt. In das andere Extrem. Für einen Mann. Ich stellte mir quasi alles in Weiß vor. Rosa sollte eine Rolle spielen. Schließlich hatte ich das Argument vorzubringen, dass mein Kleid ein Detail in der Farbe besaß. Und Schwarz durfte dennoch nicht fehlen. Dezent.

 

TIME TO DRINK

CHAMPAGNE

&

DANCE

ON THE TABLE.“

Jetzt musste ich nur noch Einladungskarten finden, die ins Motto passten. Ich habe lange darüber gegrübelt wie sie aussehen sollten. Die üblichen Kartenbestell-Portale hatten keine außergewöhnlichen Karten, die mir zusagten. Auch Planet Cards schien langweilig zu sein. Da ich aber nicht weiter wusste, habe ich eine Karte, die mir am ehesten gefiel, versucht zu individualisieren.

Mein erster Entwurf passte sehr gut in das Farbschema  – Rosa mit Schwarz. Da ich eine Testkarte habe drucken lassen, wusste ich sogar, dass das Rosa eins zu eins die Farbe des Details in meinem Kleid traf. Da ich aber mit der Gestaltung viel zu früh war, ließ ich auch dieses Thema erstmal liegen. Das war mein Glück, denn einige Monate später gab es eine Gatsby-Karte in Gold. So habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können. Ich bekam mein Gold und konnte unser Motto verständlicher darstellen.

Life may not be the party we hoped for, but while we’re here we should dance.

Eine Sache hatte ich noch im Kopf, die ich gerne umgesetzt haben wollte. Ein Foto. Annähernd im Stil der Zwanziger. Mein Mann = not amused. Also ließ ich ihn erstmal in Ruhe. Da mich meine Idee, natürlich, nicht losließ, besorgte ich mir ein paar Federn und ein Paillettenband und bastelte ein Haarband. Das Foto entstand dann doch ziemlich zeitnah nach unserer Verlobung. Ich war meiner Zeit halt voraus. So ca. 11 Monate…


I want you. All of you.  Your flaws. Your Mistakes. Your imperfections. I want you, and only you.


Jetzt mal Hand auf’s Herz; wenn Du Dich nicht gerade mit einer Hochzeit beschäftigst oder schon geheiratet hast, weißt Du was in einer Einladungskarte zur Hochzeit stehen sollte? Also ich meine, neben dem Datum und der Ortsangabe. Ich war mir da nicht so sicher, weil ich dieses Thema – also Hochzeit – immer ziemlich ignorant behandelt hatte. Also was sollte noch in die Karte? Ein Spruch? Oder doch irgendein persönlicher Text? Im Web hieß es u.a., dass eine Karte nicht nur das Motto, sondern auch das Paar widerspiegeln sollte. Das Motto The Great Gatsby stand mit der Karte schon mal fest. Spiegelte sie uns wieder? Da wir goldene Glööckler Tapeten im Ankleidezimmer an der Wand haben, kann ich mit ruhigem Gewissen behaupten – JA.

Zusammenfassend habe ich mich dazu entschieden bei den Fakten zu bleiben. Die Einladungskarte, mit ihrem Design in Gold, war schließlich schon außergewöhnlich genug. Der Inhalt nannte dem Leser, das Datum, den Ort der Trauung und der Feier, die Uhrzeit und den Dresscode. Beigefügt habe ich natürlich noch eine Antwortkarte mit einer Deadline, zu der die Antwort kommen sollte.

I love her and that’s the beginning and the end of everything.

Beim Umschlag überlegte ich auch wie ich ihn gestalten sollte. Klar, musste das auch passen. Einen Schwarzen Umschlag fand ich cool. Ich habe sogar daran gedacht einen „Siegel-Stempel“ herstellen zu lassen um den Umschlag mit goldenem Wachs zu versiegeln. Die Teilen waren mir dann aber doch zu teuer. Wo hätte ich so etwas nach der Hochzeit noch einsetzen sollen? Basteln wollte ich hier auch nicht wirklich – also, gar nicht. Also blieb der Umschlag Weiß, da mir Schwarz dann doch zu unpassend erschien. Ich besorgte mir ein schönes Band in Rosa und verschloss den Umschlag mit einer Schleife.

XOXO
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