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Männer-Accessoire. Was zahlt Frau dafür?

by Anna
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Männer-Accessoire. Was zahlt Frau dafür?

Leben. Jeder hat eine eigene Auffassung davon. Einige leben um zu arbeiten. Andere arbeite um zu leben. Wiederrum andere suchen oft nach etwas dazwischen. Z.B. „verkaufen“ Studentinnen ihr Sein, ohne dass es Prostitution ist, um voranzukommen. Eine schöne Zeit zu haben bevor der Ernst beginnt. Mädels suchen nach einem älteren Versorger, weil er Stabilität bietet. Sicherheit. Verurteile ich solche Personen? Nicht wirklich. Ich verstehe sie sogar irgendwie. Bin neugierig auf ihre Geschichten und Erlebnisse. Und manchmal auch etwas neidisch. Eine Option stellt solch ein Leben für mich jedoch nicht dar. Ich bin aber sehr oft solchen Exoten begegnet und fand ihre Geschichte irgendwie spannend.

Leichtes Leben

Viele viele Mädchen und Frauen sehnen sich danach und legen es darauf an ein Männer-Accessoire zu werden. Sie begeben sich bewusst auf die Suche nach einem stabilen Background (sponsored by einem älteren Mann) und in den besten Fällen einem Luxusleben. Was Frau sich nicht leisten kann, wird versucht anderweitig zu bekommen. Dafür gibt es sogar eigene Begriffe: Sugardaddies, -momies and -Babes. Die Konkurrenz unter den Sugarbabes ist groß. Die Messlatte hoch. Das haben diese bestimmten männlichen & weiblichen Exemplare schon lange verstanden. Ich spreche von der Sorte Mann/Frau, ob jung oder reif, der/die finanziell gut dasteht. Egal ob auf Grund der Familie oder weil er/sie selbst erfolgreich geworden ist. Sugardaddies gibt es viele. Plattformen für solche Bekannschaften auch. Ich schreibe hier bewusst über Männer als Sugardaddies, denn die andere Seite habe ich nie mitbekommen. Ich hatte einige Bekannte, die diesem Lebensstil beiwohnten. Als ich die Chance dazu bekam ein Sugarbabe zu werden, bin ich vor Schreck davongelaufen.

Männer-Accessoire

Ich kann eigentlich niemandem vorwerfen ein schönes luxuriöses Leben führen zu wollen. Jetzt mal ehrlich, wer will sich nicht leisten können was er will. Durch die Welt jeten. Sich dadurch schon irgendwie geil fühlen und und und. Mädels stehen auf ältere Männer – vorzugsweise mit einigem an Kohle, weil die vieles zu bieten haben. „Warum soll ich mich mit einem gleichaltrigen abgeben, wenn mir meiner alles bieten kann. Ich fliege mit ihm auf Geschäftsreisen und gehe shoppen während er im Meeting sitzt.“, meinte mal eine Bekannte zu mir. Fände ich das geil? Schon irgendwie! Dass der Mann aber verheiratet war, hat sie erstmal verschwiegen. Irgendwann hat sie mir dann doch davon erzählt. Ein Problem damit hatte sie nicht. Verliebt war sie jedoch über beide Ohren. Ein Widerspruch? Schon. Verurteile ich sie? Nope. Jeder muss mit seinem Gewissen selbst klar kommen. Wäre jedoch nichts für mich.

„Hast Du mehrere Autos?“, fragte ich etwas erstaunt. „Klar! Das ist der Schlüssel von meinem Mini. Das der vom BMW und das der von dem Mercedes meines Freundes.“, sagte mein Ex-Kollege. Ich glaube er sah die Verwirrung in meinem Gesicht, sodass er ausführlicher fortfuhr. „Mein Schatzi hat mir die Autos geschenkt und wenn ich mal eine andere Marke fahren möchte, nehme ich den Mercedes.“ Ich fand das so cool. Der Kerl war Schwul. Aber irgendwie so süß in seiner Art und der Zuneigung zu seinem Freund. Ich hätte ihm ewig zuhören können, weil ich einfach nur neugierig war (und bin) und sowas aufsauge wie ein Schwamm. Es ist anders. Es ist spannend. Und es ist einfach – für mich – nicht alltäglich. Einer Sache stimme ich aus meiner Sicht jedoch nicht zu. Erpressbar zu sein.

Für mich eine Frage der Würde

Ich arbeite seitdem ich 16 Jahre alt bin. Jede Klamotte. Jedes Ausgehen. Und jede Reise habe ich selbst bezahlt. Ich wollte mir nie anhören müssen, dass nur weil jemand für mich aufkommt oder mir etwas geschenkt hat, ein Anspruch auf Etwas hat. In diesem Fall auf meinen Körper. Klar, gehören gewisse Manieren zu einem Mann und nein ich sage nicht, dass diese Art von Mann keine hat. Aber diese Art von Mann ist mir einfach unheimlich, weil die wissen welche Macht sie haben. Das Sugarbabe ist halt leichter austauschbar als ein neuer Schlüpfer. Und da fängt für mich die Antipathie an.

Begegnung der dritten Art

Ort des Geschehens: Hamburg, Club im East Hotel
Ich mag das East. Als ich noch öfter dort war, habe ich mich sicher gefühlt. Und zwar die Art von sicher, dass ich hätte meine Tasche irgendwo liegen lassen können ohne, dass sie oder der Inhalt wegkommt. (Eine Freundin tat dies). Ein gesittetes Partyvolk hielt sich dort auf. Unsere Gruppe hatte sich eine Lounge gemietet und wir feierten ausgiebig. Meine Freundin stellte mich den Leuten vor, die ich nicht kannte. Darunter ein Clubbesitzer aus Hamburg. Nett. Gut aussehend. Hätte mein Vater sein können. Nicht mein Beuteschema. Irgendwann fuhren wir dann Heim. Im Zug erhielt ich dann eine Nachricht wo ich denn abgeblieben sei. – Meine Freundin hatte meine Nummer weitergegeben – Ich solle sofort aussteigen und würde abgeholt werden. Ein schönes Frühstück und ein Kennenlernen sollte folgen. Öhm, lass mich kurz überlegen. Nein. Ich habe wirklich „Angst“ bekommen. Ich wusste von meiner Freundin, dass sie mit anderen schon bei ihm im Haus in Spanien war. Aber der Gedanke erschien mir dann doch zu gruselig.

Ich bin einfach nur zu gerne Herrin meines eigenen Lebens…

Her mit Euren Geschichten. Habt ihr, Bekannte/Freunden Erfahrungen als Sugarbabe gesammelt? Wie war’s?

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